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GYPSY MANIA ®
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GYPSY MANIA
Über Michael Reufsteck
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GYPSYMANIA
das sind Balkan Grooves, orient Beats und andere schweisstreibende Rhythmen
Elektronik gepaart mit Balkan Musik, alte Sahara Dialekte, bulgarische Frauenstimmen, Brass Bands und Zigeunermusik treiben auf den Dancefloor, aufregend, raffiniert und virtuos.

Arabische Grooves, explosive Balkan Rhythmen, Klezmer, der total abrockt. Head-Banging auf Blasmusik.

Gogol Bordello am 3. Dezember 2008 in der Saarbrücker GARAGE


Anders als bei reinen Balkan Partys stellt Michael Reufsteck die Musik nach den Wurzeln der Rhythmen zusammen. Hier erkennt man die Einflüsse der zigeunerischen Musik und ihren Weg vom Ursprung im indischen Raum über Russland, Nordafrika und den Balkan nach Europa. Das ist rhythmusstarke und lyrische Musik, die alt vertraut klingt, um dann blitzschnell durch aufwendige Remixe in tanzbare Klangwelten abzudriften. Auch die nicht bearbeiteten Stücke sind in ihrer Unterschiedlichkeit Ohrwürmer, denen man sich schlecht entziehen kann.

War das eine Party! 500 Leute tanzten zur Fanfare Ciocarlia am 29.8.2007 in Mannheim.


Shantel & Bucovina Club Orchestar 29.7.07 Karlsruhe Zeltival


Burhan Öcal & Istanbul Oriental Ensemble 21.4.2007 in Mainz


Das Besondere an der Balkan-Musik ist, dass sie sich der stilistischen Festlegung entzieht. Völker, die über Jahrhunderte hinweg durch die verschiedenen Regionen zogen, haben ihre Spuren hinterlassen: Slawisches, der Orient, Jüdisches und immer wieder die Zigeuner, die fürs blanke Überleben stets zusammen mixten, was gerade verlangt wurde.

Rohe Energie, andere Klangfarben und Rhythmen, Ausgelassenheit und Urwüchsigkeit der Klänge, Musik ohne politische Grenzen.

Plötzlich entdeckt man ähnliche Rhythmen bei Flamenco Musik und indischem Bhangra Dance. Hier geht Michael Reufsteck augenzwinkernd zu Werk. Er persifliert durch die Zusammenstellungen bekannte Balkan-Klischees und rückt sie in ein neues Licht.

Die nächsten Termine findest Du hier




Die Verwendung des Begriffes "Zigeuner"
Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sieht "Zigeuner" im deutschen Sprachgebrauch als Schimpfwort, während es die Sinti Allianz Deutschland als neutrale Bezeichnung aller ziganischen Völker sieht und auch als Selbstbezeichnung verwendet. Ein Argument des Zentralrats ist die Verwendung des Wortes "Zigeuner" durch die Nationalsozialisten beim Porajmos genannten Völkermord an verschiedenen Zigeunergruppen.

Im deutschsprachigen Raum bevorzugen manche Wissenschaftler auch heute noch die Bezeichnung Zigeuner. Sie argumentieren, dass dieser Begriff in allen Sprachen die Gesamtheit aller Stämme bezeichnet, während die in Deutschland als politisch korrekt in Medien und Politik verwendete Ersatzbezeichnung Sinti und Roma andere Zigeunergruppen wie etwa die Manouches, Kalé und die Jenischen nicht einschließe.

Im französischen Sprachraum ist die Bezeichnung Gitanes (vornehmlich für südfranzösische und spanische Zigeuner) und im englischen Sprachraum Gypsies wesentlich weniger umstritten und belastet als die deutsche Entsprechung (siehe den Namen der französischen Zigarettenmarke Gitanes). In Rumänien ist die dem Ausdruck Zigeuner verwandte Bezeichnung Tigan als Selbstbezeichnung der Volksgruppe verbreitet, eine politische Partei nennt sich entsprechend "Partidul Tiganilor din Romania".
(Quelle: Wikipedia)

Fanfare Ciocarlia, Burhan Öcal, Gogol Bordello und Shantel
Fotos: M. Reufsteck


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Fotos by:

Helga Kolling /

SUBCULTURE.DE (shot by Soulfree) /

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